Unsere
Vision: Das hier vorgestellte Bildungskonzept will vorhandene
Maßnahmen koordinieren und durch fachlichen Input weiterentwickeln.
Es geht also nicht um die Neuerfindung des Rades, sondern um die
konsequente Weiterentwicklung des bestehenden Systems unter Minimierung
vorhandener Reibungsverluste.
Dementsprechend ganzheitlich muss auch der strategische Ansatz
erfolgen:
Bildung beginnt im Elternhaus, spätestens mit Eintritt in
den Kindergarten sollte diese Aufgabe aber professionell unterstützt
werden. Davon ausgehend wäre folgender Aufbau sinnvoll:
1.Schritt:
Feststellung des Entwicklungsstandes durch Fachleute.
2.Schritt:
Erstellung eines Förderplanes unter Einbeziehung aller an
der Erziehung des Kindes beteiligter
Personen und Institutionen, wenn Auffälligkeiten festgestellt
werden.
3.Schritt:
Zusammenstellung von Fördergruppen entsprechend den verschiedenen
Bedürfnissen der Kinder.
4.Schritt:
Transfer des Gelernten in das soziale Umfeld erfolgt in Zusammenarbeit
mit den an der Erziehung des Kindes
beteiligten Personen und Organisationen. Unabdingbare Voraussetzung
des Erfolges ist eine dichtere Kooperation
aller "Erziehenden". Dementsprechend gehören
Koordinationsmaßnahmen (z.B. Lehrer-/Erzieherfortbildungen)
zu diesem Konzept.
Umsetzung
Die bestehenden Einrichtungen leisten gute Arbeit. Trotzdem kann
eine privatwirtschaftliche Organisation durchaus wertvolle Unterstützung
anbieten, um die optimale Umsetzung des oben dargestellten Konzeptes
zu gewährleisten.
- Private Institute sind kompetent: Sie verfügen über
den notwendigen Pool von Fachpersonal
aller erziehungsrelevanten Gruppen
- Private Institute sind flexibel: Ein Institut kann verschiedene
Einrichtungen betreuen und gewährleistet so
die Begleitung der Kinder beim Wechsel zwischen unterschiedlichen
Einrichtungen und Schulformen.
Dies ist auch ein Beitrag zur Erhöhung der Durchlässigkeit
des Bildungssystems:
private Institute sind nicht nur mobil, sie vergrößern
auch soziale Mobilität und leisten so einen nachhaltigen
Beitrag zur Minderung eines der größten in der PISA
- Studie festgestellten Probleme.
- Private Institute arbeiten bedarfsorientiert: Sie können
je nach Förderbedarf und Förderumfang individuelle
Leistungsangebote offerieren.
- Private Institute sind effizient: Sie gewährleisten den
bedarfsgerechten Einsatz der Ressourcen.
Es müssen nicht zahlreiche Förderer an verschiedenen
Einrichtungen etabliert werden, sondern Kräfte und Energien
werden gebündelt. Bedarfsschwankungen können von spezialisierten
Instituten besser bewältigt werden als von vereinzelten Förderern
an öffentlichen Einrichtungen.
- Private Institute ermöglichen flächendeckende
Versorgung: Der Einsatz privater Anbieter ist auch in Einrichtungen
möglich,
wo der geringe Bedarf an Fördermaßnahmen nicht die
Einsstellung einer besonderen Fachkraft rechtfertigt.
Nicht nur die (in staatlichen und öffentlich-rechtlichen
Organisationen ebenso vorhandene) Sachkompetenz spricht also
für die Einbindung privater Institute in den Aufbau und
die Entwicklung einer "Schnittstellenkompetenz" zur
Umsetzung des vorgestellten integrierenden Bildungskonzeptes.
Diese arbeitsteilige Organisation ist nicht nur effizient und
kostengünstig, so dass der Einsatz der Ressourcen optimiert
und eine bessere und flächendeckende Versorgung gewährleistet
werden kann. Darüber hinaus bündeln private Institute
in besonderer Weise Fachkompetenzen und ermöglichen eine
Langzeitbetreuung - beides erhöht die Erfolgschancen und
damit auch die soziale Mobilität der betreuten Kinder.
Mithin: freie Anbieter bieten kostengünstigere Qualität.